Klassische Operationsverfahren

1. Crossektomie

Dabei handelt es sich um Unterbindung der insuffizienten vorderen oder hinteren Stammvene an der Einmündung in die tiefen Leitvenen. Der ehemalige Zusammenfluss zwischen dem oberflächlichen und tiefen Venensystem ist an dieser Stelle nun verschlossen, der venöse Abfluss erfolgt über zahlreiche verbleibende Verbindungen.

2. Stripping

Durch Stripping wird die erkrankte Stammvene teilweise (Teil-Stripping ) oder vollständig aus den Körper entfernt. Gesunde oder nur gering geschädigte Stammvenenabschnitte bleiben in Körper und stehen für eventuelle spätere Bypassoperationen zur Verfügung.

3. Phlebektomie – Mikrochirurgische Venenoperationen

Die sogenannte Miniphlebektomie meint die Feinarbeit nach der Operation der Stammvene. Die Seitenastvarizen werden mittels kleiner Schnitte und Spezialinstrumente ( Varady-Haken, Müller-Haken ) beseitigt. Die kleinen Schnitte verheilen im Idealfall narbenfrei. Dieses operative Verfahren wird auch bei folgenden Arten von Varizen eingesetzt : – Verschluss der erkrankten Perforansvene über Miniinzision bzw Stichinzision.

- Einzelnene Seitenastvarizen, Reticulärvaricosis und Nährvenen werden mikrochirurgisch nach dem Häkelnadelverfahren entfernt( sogenannte schnittfreie Operation ).